Philosophie





Am Strand vom Puha-Puha-See
saß May, die kleine Mondscheinfee.
Fing Mondscheinstrahlen ein und dann
war das Sortieren dran.
Die Großen hängte sie an Äste,
draus wurden Lampen für Paläste.
Die Kleinen füllte sie per Trichter
in edle Glas-Gelichter.
Jahrzehnte später unter Erlen
fand jemand sie als diese Perlen.











Schon als Kind hatte ich eine beachtliche Glasperlensammlung, die im Laufe des Lebens in Vergessenheit geriet. Vor einigen Jahren wurde mir eine weitere, große Glasperlensammlung vermacht und plötzlich standen Glasperlen wieder im Mittelpunkt meines Interesses. Bei genauem Betrachten fingen die Perlen an zu erzählen. So verband ich meine Gabe, kleine Dinge künstlerisch zu gestalten mit dem Studium der Geschichte von Glasperlen, die vor ca. 3500 Jahren begann. Stets auf der Suche nach neuen und alten Perlen entwickle und entwerfe ich ständig neue Kreationen. Meine Liebe zu Glasperlen lässt unikate Ensembles entstehen, die eine Hommage an die Kunst der Glasperlenmacher sind, vor allem aber der Individualität der Trägerin gerecht wird.